Das Prinzip der Klopfakupressur
Die Klopfakupressur beruht auf den alten Erfahrungen der chinesischen Akupunktur. Bestimmte Akupunkturpunkte werden mit den Fingern leicht beklopft, während du dich auf das belastende, stressbehaftete Gefühl einstellst und fokussierst.
Als Bild kann man es sich so vorstellen: Stress erzeugt Blockaden im Energiefluss des Körpers – und diese Blockaden gilt es zu lösen.
Wie Trigger entstehen
Wenn du erschrickst, zuckst du zusammen. Bei extrem belastenden Situationen speichert der Körper diesen Zustand, und das Unterbewusste prägt sich ein, in einer ähnlichen Situation wieder gleich zu reagieren.
Nachvollziehbar wird das an einem Beispiel vom Essen: Wenn dir irgendwann einmal etwas schlecht bekommen ist, ruft schon ein ähnlicher Geruch, Geschmack oder das bloße Aussehen von etwas Vergleichbarem Ekel in dir hervor. Das sind Schutzmechanismen – sogenannte Trigger –, die dein System künftig vor dieser Gefahr schützen sollen.
Auch auf seelischer Ebene
Solche Schutzmechanismen gibt es genauso auf psychischer Ebene. Wenn du irgendwann von einem Menschen schlecht behandelt worden bist – vielleicht schon als Kind, bevor die bewusste Erinnerung einsetzt, und womöglich mehrfach –, gehen alle Schutzreflexe los, sobald eine ähnliche Situation auftaucht.
Trigger können dabei sehr unterschiedlich sein:
- eine Stimme, die ähnlich klingt
- ein bestimmtes Geräusch – oder auch Stille, die bedrohlich wirken kann
- bestimmte Worte oder Redewendungen
- Verhaltensweisen eines anderen Menschen
- Gerüche
- optische Eindrücke wie Farben oder Räume
- das Gefühl eines bestimmten Materials
Diese Trigger sind unbewusst in uns gespeichert und können in deiner heutigen Situation völlig unangemessen sein – trotzdem reagierst du automatisch.
Was beim Klopfen geschieht
Mit EFT-kreativ wird die emotionale Belastung durch solche Trigger bearbeitet und nach und nach aufgelöst. Das ist hier stark vereinfacht dargestellt – tatsächlich handelt es sich um einen komplexen Prozess, an dem Körper und Psyche gleichermaßen beteiligt sind.
Sehr viele Erfahrungsberichte und meine eigene Praxis sprechen für die Methode. Inzwischen gibt es auch wissenschaftliche Forschung dazu, warum sie wirkt – einen Hinweis darauf findest du unter Neurowissenschaftliche Forschung zum Klopfen. Für mich persönlich ist vor allem wichtig, dass die Methode funktioniert.
Wie du konkret vorgehst, zeige ich dir unter Vorbereitung zum Klopfen und Die Klopfpunkte.