Ein Klopfdurchgang Schritt für Schritt

Wenn du deinen Stresspegel eingeschätzt hast, klopfst du die Punkte der Reihe nach durch.

Der Ablauf

  • Sage bei jedem Punkt deinen Satz mindestens dreimal laut. Es dürfen auch mehr sein – spüre, was für dich passt.
  • Mache mindestens drei komplette Durchgänge. Auch hier gilt: mehr ist möglich.
  • Schätze danach deinen Stresspegel wieder spontan ein.

Der Wert kann gleich bleiben, niedriger sein oder manchmal sogar höher – alles ist möglich. Das Ziel ist, den Stresspegel zu diesem Gefühl nach und nach auf null zu bringen. Falsch machen kannst du dabei nichts.

Beispiel: Angst, vor Publikum zu reden

Ich nehme als Beispiel den Satz „meine Angst, vor Publikum zu reden“. Beim Klopfen darfst du den Satz frei abwandeln, so wie es gerade stimmig ist:

  • „meine Angst, vor Publikum zu reden“
  • „meine Angst vor den vielen Menschen“
  • „meine Angst, dass ich versagen könnte“
  • „meine Angst, dass mir die Stimme versagt“
  • „meine Angst, wenn ich da auf der Bühne stehe“

Lass zu, was kommt

Mache mindestens drei Runden mit deinem Thema. Es kann sein, dass sich das Gefühl verändert. Möglich ist auch, dass andere Gefühle hochkommen. Lass das alles zu und lass dich von deinem Inneren führen – von dem, was in diesem Moment gerade da ist.

Die Grundlagen dazu findest du unter Vorbereitung zum Klopfen und Die Klopfpunkte.

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